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💾 Externe NVMe-SSD in fstab einbinden

Beispiel: Externe NVMe-SSD (Thunderbolt 4) als ext4 in /etc/fstab einbinden

⚙️ Voraussetzungen:

  • Laufwerk ist mit ext4 formatiert
  • Laufwerk gehört dem aktuellen Benutzer (chown nach dem Mounten prüfen)

🔍 1. Laufwerk identifizieren

(Name, Größe, Partitionen)

lsblk -o NAME,SIZE,TYPE,MOUNTPOINT,FSTYPE,LABEL

Für UUID-Anzeige:

lsblk -f | grep nvme

🆔 2. UUID der Zielpartition ermitteln

(z.B. /dev/nvme0n1p1)

lsblk -no UUID /dev/nvme0n1p1

oder

blkid

📁 3. Mount-Verzeichnis erstellen und Berechtigungen setzen

sudo mkdir -p /mnt/ext-nvme
sudo chown $USER:$USER /mnt/ext-nvme

📝 4. /etc/fstab bearbeiten

(Zeile mit korrekter UUID einfügen)

sudo nano /etc/fstab
UUID=deineUUID /mnt/ext-nvme ext4 defaults,noatime,nofail 0 2

▶️ 5. Änderungen aktivieren

sudo mount -a

Prüfe ob Mount

findmnt /mnt/ext-nvme

🔐 6. Optional: Berechtigungen prüfen

ls -ld /mnt/ext-nvme

ℹ️ Wichtige Hinweise:

  • nofail: Verhindert Boot-Timeout bei fehlender Platte
  • noatime: Verhindert Access-Time-Writes
  • 0: kein dump Backup
  • 2: fsck Reihenfolge
  • Immer UUID statt Gerätenamen verwenden (stabiler)

Beachte

Wird die SSD erst im laufenden Betrieb angeschlossen, erfolgt kein automatischer Mount über fstab; sie kann dann manuell z.B. mit sudo mount /mnt/ext-nvme oder sudo mount -a eingebunden werden, andernfalls bleibt sie lediglich als Gerät im System verfügbar (z.B. /dev/nvme0n1p1).


🧰 Optional: Reservierten Speicherplatz freigeben (ext4)

🔎 1. Aktuelle Reservierung prüfen

(z.B. für /dev/nvme0n1p1)

sudo tune2fs -l /dev/nvme0n1p1 | grep "Reserved block count"

Hinweis

Der Befehl tune2fs ist Teil des Pakets e2fsprogs.
Falls er fehlt: sudo pacman -S --needed e2fsprogs

⚙️ 2. Reservierung auf 0% setzen

(für Daten-HDDs/SSDs empfohlen)

sudo tune2fs -m 0 /dev/nvme0n1p1

🔍 3. Ergebnis kontrollieren

sudo tune2fs -l /dev/nvme0n1p1 | grep "Reserved block count"